CiF Kompetenz-Zentrum für interdisziplinäres Flächenrecycling & erneuerbare Energien e. V.
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10.02.2016

Geothermie

Tiefe Geothermie - Ein Verbot von Fracking

Bundesverband Geothermie - Vortrag Gregor Dilger

05.10.2015

Flächenmanagement

Prof. Noll - Wir denken neu

Bergbau bietet Raum für Flüchtlinge
17.01.2014
Neue Sprecher für den ForschungsVerbund Erneuerbare Energien

Presseinformation FVEE

Das Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien wählt Prof. Dr. Ernst Huenges vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ zum neuen Sprecher. Sein Stellvertretender ist Prof. Dr. Clemens Hoffmann vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel.

Der neue Sprecher des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE), Prof. Dr. Ernst Huenges, sieht die Aufgabe der Forschung bei der Gestaltung der Energiewende darin, Technologieoptionen für hohe Anteile regenerativer Energien im Strom-Wärmesystem zu entwickeln. Aktuell müsse die Forschung Strategien für die nächste Phase der Energiewende formulieren, um die Zielvorgaben von 40 bis 45 Prozent erneuerbarer Energien in 2025 zu erfüllen. "Es gilt zu untersuchen, wie die einzelnen Technologien der Energiebereitstellung gemeinsam mit auszubauenden Netzen und Speichern zu einem optimierten Gesamtsystem für Strom, Wärme und Verkehr zusammengeführt werden können." Über die technischen Fragen hinaus müssten auch Finanzierungsmechanismen und Akzeptanzfragen untersucht werden, um die nächste Phase der Energiewende aktiv zu gestalten. "Ziel ist ein nachhaltiges, stabiles Energiesystem, in dem heimische Wertschöpfung einen hohen Stellenwert bekommt."

Huenges leitet das "Internationale Geothermiezentrum" und die Sektion "Reservoirtechnologien" am Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum. Der Physiker und Ingenieur ist Sprecher des Forschungsprogramms "Geothermische Energiesysteme" in der Helmholtz-Gemeinschaft und Professor für Geothermische Technologien an der Technischen Universität Berlin. Er engagiert sich in internationalen Gremien und koordiniert beispielsweise in der Europäischen Energieforschungsallianz EERA die europäische Geothermieforschung.

Der stellvertretende Sprecher des FVEE, Prof. Dr. Clemens Hoffmann, ist seit 2012 Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IWES) in Kassel. Der Physiker ist zugleich Hochschullehrer für Windenergiesysteme an der Universität Kassel. Zuvor arbeitete Hoffmann bei Siemens, wo er den Schwerpunkt "Erneuerbare Energien" federführend ausbaute und die Innovationsstrategie für das Siemens-Konzernprojekt "Smart Grid" gestaltete.

 

28.11.2013
Knapek: "Geothermie muss als wesentlicher Baustein der Energieversorgung ernst genommen werden"

Pressemitteilung des GtV-Bundesverbandes Geothermie

GtV-BV-Präsident Erwin Knapek

[Berlin, 27.11.2013] Im Koalitionsvertrag verweisen CDU und SPD auf die Bedeutung grundlastf&quml;higer Energieerzeugung. Es ist angedacht, dass die Erzeuger von schwankenden erneuerbaren Energieträgern einen Grundlastanteil garantieren müssen. "Woher der Grundlaststrom kommen soll, wird offen gelassen. Denkt man aber die Idee der Stromwende konsequent zu Ende, muss Grundlaststrom aus erneuerbaren Energien stammen", fordert der Präsident des Bundesverbandes Geothermie, Erwin Knapek.

Der Untergrund bietet ein großes Potenzial zur Wärme- und Stromproduktion. Sie ist dezentral und erneuerbar sowie jederzeit und konstant verfügbar. Aufgrund der Grundlastlastfähigkeit müssen beim Ausbau von Geothermiekraftwerken keine Speicher und neuen Netze gebaut werden. "Nur wenn Geothermiekraftwerke als wesentlicher Baustein der Energieversorgung ernstgenommen werden, kann die Energiewende kostengünstig gestaltet werden", stellt Knapek klar.

Die Vorteile der Geothermie finden auch bei den politischen Entscheidungsträgern Beachtung. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann kennt die Chancen der Geothermie aus ihrer Heimat Celle: "Wir benötigen neben Wind- und Solarstrom auch grundlastfähige Energieerzeuger. Das haben wir im Koalitionsvertrag betont. Diese sollten idealerweise erneuerbaren Ursprungs sein. Daher wird die Geothermie in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Insbesondere in meinem Wahlkreis sehe ich, welche Vorteile Kommunen von der Erdwärme haben können und wie der Ausbau von Geothermieanlagen die kommunale Wertschöpfung fördert. Dadurch profitieren natürlich auch die Menschen in unserer Region direkt und indirekt von dieser neuen Technologie."

 

21.11.2013
Verbände starten Qualitätsinitiative für Erdwärmesysteme

Pressemitteilung des GtV-Bundesverbandes Geothermie

[Berlin, 21.11.2013] Die Geothermiebranche hat sich auf einen Weg zur Verbesserung der Qualität von Erdwärmeprojekten verständigt. Acht Verbände unterzeichneten vergangene Woche im Rahmen des Geothermiekongresses 2013 eine Erklärung, die eine gemeinsame Normenarbeit begründen soll. Bereits 2014 sollen die ersten Ergebnisse der kontinuierlichen Beratungen präsentiert werden.

Mit der Initiative reagieren die Branchenverbände auf die Schadensfälle der letzten Jahre, welche in Verbindung mit Erdwärmebohrungen gebracht und auf Fehler in der Umsetzung zurückgeführt werden. Mit dieser Initiative wollen die beteiligten Verbände ein Zeichen für Qualität in der oberflächennahen Geothermie setzen. Ziel ist es, durch die Verknüpfung einzelner Richtlinien und Normen ein bundesweit harmonisiertes Regelwerk zu erarbeiten, welches die Planung, Ausführung, Dokumentation und Kontrolle sowie Qualitätssicherung umfasst. Dazu sollen Normen vereinheitlicht sowie Fort- und Weiterbildungsprogramme auf ihre Praxisnähe überprüft werden. Die Verbände streben an, die Qualität von Geothermieprojekten nachweislich zu steigern und dauerhaft sicherstellen.

Initiiert vom GtV-Bundesverband Geothermie unterzeichneten vergangene Woche folgende Verbände die Erklärung:

  • BD Bohr-Bundesverband der Deutschen Bohrunternehmen e. V.
  • DGG Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften
  • DGGT Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e. V.
  • figawa Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e. V.
  • GtV-BV GtV-Bundesverband Geothermie e. V. (Sektion Oberflächennahe Geothermie)
  • Landesverband Baden-Württembergischer Tiefbohr- und Brunnenbauunternehmen e. V.
  • Landesverband Bayerischer Tiefbohr- und Brunnenbauunternehmen e. V.
  • ZDB Zentralverband Deutsches Baugewerbe

 

14.11.2013
Geothermiebranche spricht mit einer Stimme: Erwin Knapek neuer Präsident des Bundesverbandes Geothermie

Pressemitteilung des GtV-Bundesverbandes Geothermie

[Berlin/Essen, 14.11.2013] Erwin Knapek ist auf der Mitgliederversammlung des GtVBundesverbandes Geothermie einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er folgt damit Waldemar Müller-Ruhe im Amt, der nach zweijähriger Amtszeit aus persönlichen Gründen nicht mehr antrat. Die Sprecher der Sektionen wurden im Amt bestätigt und unterstützen den neu gewählten Verbandschef als Vizepräsidenten.

Erwin Knapek ist promovierter Physiker und engagiert sich seit vielen Jahren für die Geothermiebranche. Von 1996 – 2008 war er 1. Bürgermeister von Unterhaching. In dieser Funktion initiierte er 2001 die Entwicklung und Realisierung des Geothermieheizkraftwerks Unterhaching. Knapek gehört nach wie vor dem Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft Geothermie Unterhaching an. Er ist langjähriges Mitglied des GtV-Bundesverbandes Geothermie und seit 2006 Präsident des Wirtschaftsforums Geothermie (WFG). "Aus meiner Erfahrung als Vizepräsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie weiß ich, wie wichtig es ist, dass die Branche mit einer Stimme spricht. Ich bedanke mich bei den Verbandsmitgliedern für das mir entgegengebrachte Vertrauen", freut sich der Oberbayer Knapek. "Wir haben einiges zu tun. Ich will an dieser Stelle in Politik, Verwaltung und Branche für eine enge Partnerschaft aller Beteiligten werben. Die Energiewende ist eines der wertvollsten Projekte der Neuzeit. Nur gemeinsam können wir sie zum Erfolg führen." Knapek trat mit der Wahl durch die Mitgliederversammlung sein Amt an. Er ist für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt.

Der scheidende GtV-BV-Präsident Waldemar Müller-Ruhe lobt seinen Nachfolger und langjährigen Wegbegleiter: "Es freut mich, dass wir mit Erwin Knapek einen absoluten Politprofi und erfahrenen Praktiker für dieses wichtige Amt gewinnen konnten. Angesichts der aktuellen Diskussion um die Energiepolitik ist er die Idealbesetzung. Erwin Knapek wird in Politik und Branche gleichermaßen geachtet und kann als gleichzeitiger WFG- und GtV-BV-Präsident die gesamte Geothermiebranche mit einer Stimme vertreten. Ich bin mir sicher, dass er sich weiterhin ebenso leidenschaftlich wie klug für die politische Unterstützung für die Geothermie einsetzen wird." Der 69-jährige Gesellschafter eines Bohrunternehmens kündigte an, dass er den Verband auch weiterhin aktiv unterstützen wird. Müller-Ruhe wurde im Rahmen des Gesellschaftsabends als Präsident verabschiedet. Vizepräsident Horst Rüter ehrte ihn in seiner Laudatio als einen "brillianten Redner und ausgleichenden Charakter, der Verband und Branche mit Fachkompetenz und diplomatischem Geschick geeint hat."

Als Sektionssprecher und Vizepräsidenten des Bundesverbandes Geothermie wurden von der Mitgliederversammlung bestätigt: Horst Rüter (Geothermische Vereinigung), Stefan Schiessl (Oberflächennahe Geothermie) und Lutz Stahl (Tiefe Geothermie). Einen Tag zuvor wurde Stahl von der Mitgliederversammlung der Sektion zum neuen Sprecher gewählt. Die Sektionen sind Untergliederungen des Verbandes, die die Themengebiete Oberflächennahe Geothermie, Tiefe Geothermie und Wissenschaft aktiv mitgestalten. Zu diesen gehört auch die Vereinigung junger Wissenschaftler, die Sektion "Junge Geothermie".

 

23.09.2012
Prof. Dr.-Ing. Volker Franzius : 70. Geburtstag

Dr. Volker Franzius, Berlin, feierte am 23.09.2012 seinen 70. Geburtstag. Er zählt zu den ersten Männern und Frauen in Deutschland, die sich bereits in den späten 70er Jahren mit dem Thema der kontaminierten Standorte/Altlasten auseinandergesetzt haben und steht heute noch als zweiter Vorsitzender des Ingenieurtechnische Verbands für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e. V. (ITVA) in der Mitte des Themas.

Im Namen des Vorstandes, des Beirates und aller Mitglieder gratuliert der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e. V. seinem zweiten Vorsitzenden aufs aller Herzlichste und wünscht ihm für sein weiteres Wirken beste Gesundheit und viel Erfolg.

Nach dem Studium des Bauingenieurwesens, mit dem Schwerpunkt Wasserbau, an der Universität Hannover promovierte Dr. Franzius während seiner anschließenden Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Darmstadt mit dem Thema "Wasserhaushalt von Mülldeponien". Im Juni 1978 begann er seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet "Lagerung und Ablagerung von Abfallen" im Umweltbundesamt. Nach Leitung des Fachgebietes "Gewässerschutz, Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Sanierung von kontaminierten Betriebsgeländen und Altstandorten" mit gleichzeitiger Geschäftsführung des BMU-Beirates "Lagerung und Transport wassergefährdender Stoffe (LTwF)" sowie des Fachgebietes "Altlasten" übernahm er im September 1994 die Leitung der im UBA neu eingerichteten Abteilung "Boden".

Dr. Franzius hat als Gründungsmitglied den ITVA mit auf den Weg gebracht und hat ihn seit der Verbandsgründung durch die kontinuierliche Ausübung des Amtes als zweiter Vorsitzender entscheidend mit weiterentwickelt. Er hat in dieser langen Zeit dem Verband durch unermüdliches, persönliches Engagement, hervorragende Fachkenntnisse und Kontakte in alle Bereiche der Verwaltung, aber auch der Wirtschaft. zur allgemeinen Anerkennung verholfen. Seine Strategie des konstruktiven Dialogs mit allen Akteuren, die sich mit den Fragestellungen und Zielsetzungen des ITVA befassen. hat sich als zielführend für die Außenwirkung des Verbandes erwiesen. Er steht wie kein anderer für das Thema "Altlasten im Verwaltungshandeln" und hat durch seine langjährige engagierte und mit Augenmaß betriebene Arbeit im Vorstand des ITVA Kontinuität und Verlässlichkeit für die Außenwirkung des Verbandes bewirkt. Unter maßgeblicher Mitwirkung von Dr. Franzius wurden wesentliche Säulen für die Arbeit des ITVA etabliert, u. a. das Schwerpunktprogramm, die jährliche Durchführung des ITVA Symposiums, die Gründung der ITVA Fachausschüsse, die Herausgabe des Verbandsorgans "altlasten spektrum", dessen Herausgeberbeirat er seit Beginn angehört, die Herausgabe der Arbeitshilfen und Richtlinien sowie die Gründung des Beirats des ITVA im Jahr 1996. Auch bei der von dem ehemaligen Vorsitzenden des Beirats des ITVA, Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Willi Thoenes, initiierten Gründung der Bundesvereinigung Boden und Altlasten (BVBA) spielte Dr. Franzius eine tragende Rolle.

Wir freuen uns, dass er sich nach Etablierung der Aktionsplattform Bodenschutz (ABo) in Nachfolge der BVBA bereit erklärt hat, den ITVA in diesem Bündnis der Bodenschützer in vorderster Reihe zu vertreten und hoffen, dass er uns sowohl als Vorstandsmitglied als auch als Vertreter in der ABo noch viele Jahre begleitet.

Quelle: ITVA-Mitteilungen in "altlasten spektrum", Heft 5/2012

Wir gratulieren herzlich und wünschen das Beste!
Herbert Klapperich

 

21.09.2010
Pressemeldung und Stellungnahme des GtV - Bundesverband Geothermie e. V. zur zur Bundesratsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz zur Einführung einer allgemeinen UVP-Pflicht von Erdwärmebohrungen
"Tiefengeothermie wird diskriminiert - Populismus der rheinlandpfälzischen Landesregierung"

 

20.04.2010
in: fokus fläche (Das Informationsmedium der RAG Montan Immobilien GmbH), 1/2010

 

08.12.2009

 

01.12.2009
Glückwünsche!
Herbert Klapperich

 

29.10.2009
Ein Wort zum Thema ...
"Brachflächenentwicklung - ein Beitrag zur Nachhaltigkeit"
von Prof. Dr. rer. nat. Hans-Peter Noll (Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH, Essen)

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Stand: 23.01.2014